Commit 0ac33a2a authored by Alexandra Jobmann's avatar Alexandra Jobmann

corrections on new blog post

parent 14753c00
......@@ -27,7 +27,7 @@ If we look at the number of publications in open-access journals, we arrive at a
For our analysis, we collected the DOAJ metadata as of 2019-06-05 and the CWTS Journal Indicators from May 2019, and merged both datasets in [R](https://www.r-project.org) to get the intersection. Out of the 13,337 journals that are indexed in the DOAJ, 3,846 have been sufficiently long indexed in Scopus to calculate and publish the CWTS Journal Indicators. Out of these 3,846 journals, 1,831 charge APCs whereas 2,010 do not (no information is available for five journals). In total, 768,509 publications were published in APC-based open-access journals vs. 257,272 in no-APC journals from 2015–2017. The following figure summarizes the numbers:
<img src="/images/Abbildung zum Blogbeitrag APCs das dominierende Geschäftsmodell englisch.png" alt="Illustration of the blog post APC's dominant business model" width="500" height="350" display="block" />
<img src="/images/Abbildung zum Blogbeitrag APCs das dominierende Geschäftsmodell englisch.png" alt="Illustration of the blog post APC's dominant business model" width="600" height="350" display="block" />
We can conclude that APCs are the dominant business model in open-access journals that are indexed in Scopus. Although many journals do not charge APCs, the majority of articles, reviews and proceedings papers is published in APC-based journals. Unfortunately, we do not know whether this is also true for open-access journals not listed in Scopus. Although the DOAJ additionally provides article-level metadata, their evaluation is much more complex.
......@@ -42,4 +42,4 @@ In total, APCs are the dominant business model for open-access journals, but the
*Table: Number of publications 2015–2017 by journal subject area and business model*
In this blog post, we have shown that APCs are the dominant business model for open-access journals in the natural and life sciences that are indexed by relevant, international bibliographic databases. Transformation agreements are currently being negotiated with a number of publishers to switch from subscription fees to publication fees for hybrid journals. The present analysis implies APCs as a long-term business model for journals successfully transformed into Open Access in this way.
In this blog post, we have shown that APCs are the dominant business model for open-access journals in the natural and life sciences that are indexed by relevant, international bibliographic databases. The currently negotiated transformation agreements with the Publish & Read model also aim to operate the journals transformed into open access with the APC-business model in the long term.
......@@ -27,9 +27,11 @@ Fügt man nun der Betrachtung noch den Umfang an Publikationen der Zeitschriften
Für die Analyse haben wir die DOAJ-Metadaten vom 05.06.2019 sowie die CWTS Journal Indicators vom Mai 2019 in die [Statistiksoftware R](https://www.r-project.org/) eingelesen und die Schnittmenge ermittelt. Von den 13.337 im DOAJ verzeichneten Zeitschriften sind 3.846 lang genug in Scopus indexiert, damit die CWTS Journal Indicators berechnet und veröffentlicht werden konnten. Von diesen 3.846 Zeitschriften erheben 1.831 Zeitschriften APCs; 2.010 Zeitschriften tun dies nicht; zu fünf Zeitschriften liegen keine APC-Informationen vor. Zählt man alle Publikationen zusammen, die in den jeweiligen Zeitschriften in den drei Jahren 2015-2017 publiziert worden sind, ergibt dies 257.272 Publikationen in Zeitschriften, die zurzeit keine APCs erheben vs. 768.509 Publikationen in zurzeit APC-basierten Zeitschriften. Folgende Abbildung fasst die Zahlen zusammen:
<img src="/images/Abbildung zum Blogbeitrag APCs das dominierende Geschäftsmodell.png" alt="Abbildung zum Blogbeitrag APCs das dominierende Geschäftsmodell" width="500" height="350" display="block" />
<img src="/images/Abbildung zum Blogbeitrag APCs das dominierende Geschäftsmodell.png" alt="Abbildung zum Blogbeitrag APCs das dominierende Geschäftsmodell" width="600" height="350" display="block" />
Aus den Zahlen lässt sich folgern, dass APCs das dominierende Geschäftsmodell für die in Scopus indexierten Open-Access-Zeitschriften sind. Auch wenn viele Open-Access-Zeitschriften keine APCs erheben, wird der Großteil der Publikationen in APC-basierten Open-Access-Zeitschriften veröffentlicht. Ob diese Schlussfolgerung auch für nicht in Scopus indexierte Open-Access-Zeitschriften gilt, können wir zurzeit nicht sagen. Zwar hält das DOAJ Metadaten auf Artikelebene bereit, ihre Auswertung ist jedoch um einiges aufwendiger. Hinzu kommt, dass es natürlich auch zwischen den Fachbereichen beachtliche Unterschiede im Publikationsaufkommen und der APC-Verbreitung gibt. Walt Crawford hat in seinem jüngsten Buch zu [„Gold Open Access 2013–2018: Articles in Journals (GOA4)“](https://waltcrawford.name/goa4.pdf) auf Basis des DOAJ nachgewiesen, dass in den Bereichen Biomed sowie STEM etwa 70% der Artikel gebührenfinanziert sind (APCs, Einreichungsgebühren etc.), in den Humanities and Social Sciences jedoch nur etwa 20%. Dieses Bild können wir durch die eigene Analyse der Schnittmenge aus DOAJ und Scopus bestätigen:
Aus den Zahlen lässt sich folgern, dass APCs das dominierende Geschäftsmodell für die in Scopus indexierten Open-Access-Zeitschriften sind. Auch wenn viele Open-Access-Zeitschriften keine APCs erheben, wird der Großteil der Publikationen in APC-basierten Open-Access-Zeitschriften veröffentlicht. Ob diese Schlussfolgerung auch für nicht in Scopus indexierte Open-Access-Zeitschriften gilt, können wir zurzeit nicht sagen. Zwar hält das DOAJ Metadaten auf Artikelebene bereit, ihre Auswertung ist jedoch um einiges aufwendiger.
Hinzu kommt, dass es natürlich auch zwischen den Fachbereichen beachtliche Unterschiede im Publikationsaufkommen und der APC-Verbreitung gibt. Walt Crawford hat in seinem jüngsten Buch zu [„Gold Open Access 2013–2018: Articles in Journals (GOA4)“](https://waltcrawford.name/goa4.pdf) auf Basis des DOAJ nachgewiesen, dass in den Bereichen Biomed sowie STEM etwa 70% der Artikel gebührenfinanziert sind (APCs, Einreichungsgebühren etc.), in den Humanities and Social Sciences jedoch nur etwa 20%. Dieses Bild können wir durch die eigene Analyse der Schnittmenge aus DOAJ und Scopus bestätigen:
| | APCs | Keine APCs | Keine Angabe |
|-------|------|------------|--------------|
......@@ -40,4 +42,5 @@ Aus den Zahlen lässt sich folgern, dass APCs das dominierende Geschäftsmodell
*Tabelle: Anzahl der Publikationen 2015–2017 in Zeitschriften nach Fachbereich und Geschäftsmodell*
Der Blogbeitrag zeigt, dass APCs für natur- und lebenswissenschaftliche, international sichtbare und in einschlägigen bibliometrischen Datenbanken indexierte Open-Access-Zeitschriften das dominierende Geschäftsmodell sind. Mit einigen dahinterstehenden Verlagen werden zur Zeit Transformationsverträge zur Umstellung von Subskriptionsgebühren auf Publikationsgebühren für hybride Zeitschriften verhandelt. Die vorliegende Analyse impliziert für auf diesem Weg erfolgreich in den Open Access transformierte Zeitschriften APCs als langfristiges Geschäftsmodell.
Der Blogbeitrag zeigt, dass APCs für natur- und lebenswissenschaftliche, international sichtbare und in einschlägigen bibliometrischen Datenbanken indexierte Open-Access-Zeitschriften das dominierende Geschäftsmodell sind. Die zur Zeit verhandelten Transformationsverträge mit Publish&Read-Modell zielen ebenfalls langfristig darauf ab, die so
in den Open Access transformierten Zeitschriften mit dem APC-Geschäftsmodell zu betreiben.
Markdown is supported
0% or
You are about to add 0 people to the discussion. Proceed with caution.
Finish editing this message first!
Please register or to comment