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......@@ -30,7 +30,7 @@ Nach der Begrüßung und Einführung in das Lab ging es auch schon mit dem erste
| Komplementäres Modell zum sofortigen Open Access, überführt Altbestände in den Open Access | Verlage haben Mehraufwand im Rechtemanagement: müssen rückwirkend Rechte umwandeln bzw. neue Lizenzen verhandeln |
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Impulsvortrag 2 widmete sich dem sogenannten **„Kooperativen Open-Access-Deutschlandkonsortium“**. Dieses stellt ein kooperatives Finanzierungsmodell in Abwandlung der SCOAP³-Mechanismen dar. Statt alle Publikationen einer Fachdisziplin im Open Access zu veröffentlichen, zielt es darauf ab, die Finanzierung aller Publikationen mit einem deutschen Corresponding Author bei einem Open-Access-Verlag in Open-Access-Zeitschriften zu organisieren. Auch hier schloss sich direkt wieder die Gruppenarbeit zur Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse an und brachte die folgenden Ergebnisse:
......@@ -47,7 +47,7 @@ Impulsvortrag 2 widmete sich dem sogenannten **„Kooperativen Open-Access-Deuts
(Ergebnisse als [Foto](/assets/images/SWOTAnalyse_Konsortium.jpg))
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Das abschließende dritte Modell **„Subscribe to Open“** basiert darauf, dass die Bibliotheken weiterhin ihre Subskriptionszahlung für ein Abonnement beibehalten, der Inhalt dann jedoch für den jeweiligen Jahrgang für alle Open Access zur Verfügung steht. Eine letzte Runde Gruppenarbeit brachte dabei folgende Stärken und Schwächen des Modells hervor:
......@@ -63,7 +63,7 @@ Das abschließende dritte Modell **„Subscribe to Open“** basiert darauf, das
| | Trittbrettfahrer-Problem nicht vollständig gelöst
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### Ergebnisse und Ausblick
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## Bibliotheken und Verlage als Partner_innen im Open-Access-Publikationsprozess
Wie kann ein gemeinsames Verständnis zwischen den Akteuren des wissenschaftlichen Publikationssystems und ein daraus resultierender gemeinsamer Weg zur Umsetzung der Open-Access-Transformation entwickelt werden? Unter dieser zentralen Fragestellung fand am 03. und 04. April 2019 zum dritten Mal ein von OA2020-DE organisierter Open-Access-Transformationsworkshop in Bielefeld statt. Ziel war es, den teilnehmenden Verlagen und Bibliotheken Informationen zu verschiedenen Entwicklungen und Ansätzen der Open-Access-Transformation sowie Anregungen zur Umsetzung in die eigene bibliothekarische und verlegerische Praxis mitzugeben. Außerdem diente der direkte Austausch untereinander der Beantwortung der zentralen Fragestellung.
Wie kann ein gemeinsames Verständnis zwischen den Akteuren des wissenschaftlichen Publikationssystems und ein daraus resultierender gemeinsamer Weg zur Umsetzung der Open-Access-Transformation entwickelt werden? Unter dieser zentralen Fragestellung fand am 03. und 04. April 2019 zum dritten Mal ein von OA2020-DE organisierter Open-Access-Transformationsworkshop in Bielefeld statt ([Agenda](/assets/files/Agenda_OA2020DETransformationsworkshop_April2019.pdf)). Ziel war es, den teilnehmenden Verlagen und Bibliotheken Informationen zu verschiedenen Entwicklungen und Ansätzen der Open-Access-Transformation sowie Anregungen zur Umsetzung in die eigene bibliothekarische und verlegerische Praxis mitzugeben. Außerdem diente der direkte Austausch untereinander der Beantwortung der zentralen Fragestellung.
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### Open Access ist kein Selbstzweck…
In seiner [Begrüßung](/assets/files/Pieper_Einführung_20190403.pdf) ging Dirk Pieper auf die aktuellen Entwicklungen im Kontext der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen in Bezug auf die Open-Access-Transformation ein und präsentierte als eine der Diskussionsgrundlagen für den Workshop die gesammelten Kriterien für eine verlegerische bzw. bibliothekarische Beteiligung an Open-Access-Publikationsformen aus dem Hands-On-Lab beim 7. Bibliothekskongress in Leipzig (siehe [Bericht](/blog/2019/05/03/bericht-handsonlab-Bibliothekskongress/)). Dr. Angela Holzer stellte anschließend die Verbindung zur Deutschen Forschungsgemeinschaft her und betonte, dass die Open-Access-Transformation aus Sicht der DFG wissenschaftsgeleitet sein muss und der Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation dient. Wenn Ende 2020 nach einer 10-jährigen Förderphase die Unterstützung von Publikationsfonds zur Übernahme von Open-Access-Publikationskosten ausläuft, braucht es nach Sicht der DFG eine komplett neue Förderstruktur für den Bereich der Informationsinfrastrukturen. Wie diese aussehen soll, wird zur Zeit auf allen Ebenen der Forschungsförderung diskutiert und war auch Thema bei der Diskussion im Anschluss. Dabei wurde deutlich, dass es ebenfalls eine Unterstützung der Wissenschaftler_innen als Herausgeber_innen wissenschaftlicher Fachpublikationen geben muss, z.B. in Form von institutionell organisierter und bereitgestellter Infrastruktur für elektronische Publikationen und digitale Wissenschaftskommunikation. Ein weiteres identifiziertes Problem ist der stark fragmentierte Open-Access-Monographienmarkt. Verschiedene Verlage, unterschiedliche Fördertöpfe mit unterschiedlichen Vergabekriterien und die schwer einschätzbare Nachfrage machen die Entwicklung einheitlicher Kriterien für eine Förderung und das Preis-Leistungs-Spektrum schwierig.
In seiner [Begrüßung](/assets/files/Pieper_Einführung_20190403.pdf) ging Dirk Pieper auf die aktuellen Entwicklungen im Kontext der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen in Bezug auf die Open-Access-Transformation ein und präsentierte als eine der Diskussionsgrundlagen für den Workshop die gesammelten Kriterien für eine verlegerische bzw. bibliothekarische Beteiligung an Open-Access-Publikationsformen aus dem Hands-On-Lab beim 7. Bibliothekskongress in Leipzig (siehe [Bericht](/blog/2019/05/03/bericht-handsonlab-Bibliothekskongress/)). Dr. Angela Holzer stellte anschließend die [Verbindung](/assets/files/2019_NOAK_Open-Access-Transformation @ DFG.pdf) zur Deutschen Forschungsgemeinschaft her und betonte, dass die Open-Access-Transformation aus Sicht der DFG wissenschaftsgeleitet sein muss und der Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation dient. Wenn Ende 2020 nach einer 10-jährigen Förderphase die Unterstützung von Publikationsfonds zur Übernahme von Open-Access-Publikationskosten ausläuft, braucht es nach Sicht der DFG eine komplett neue Förderstruktur für den Bereich der Informationsinfrastrukturen. Wie diese aussehen soll, wird zur Zeit auf allen Ebenen der Forschungsförderung diskutiert und war auch Thema bei der Diskussion im Anschluss. Dabei wurde deutlich, dass es ebenfalls eine Unterstützung der Wissenschaftler_innen als Herausgeber_innen wissenschaftlicher Fachpublikationen geben muss, z.B. in Form von institutionell organisierter und bereitgestellter Infrastruktur für elektronische Publikationen und digitale Wissenschaftskommunikation. Ein weiteres identifiziertes Problem ist der stark fragmentierte Open-Access-Monographienmarkt. Verschiedene Verlage, unterschiedliche Fördertöpfe mit unterschiedlichen Vergabekriterien und die schwer einschätzbare Nachfrage machen die Entwicklung einheitlicher Kriterien für eine Förderung und das Preis-Leistungs-Spektrum schwierig.
Zum Abschluss des Blockes stellten die Projektmitarbeiterinnen von OA2020-DE, Alexandra Jobmann und Dr. Nina Schönfelder, drei [Open-Access-Transformationsmodelle](http://doi.org/10.5281/zenodo.2652163) jenseits von DEAL vor - Subscribe to Open S2O, Evidence-based Open Access und das Kooperative Deutschlandkonsortium - die auch schon beim Hands-On-Lab beim Bibliothekskongress in Leipzig der Community zur Bewertung vorgelegt wurden.
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