Commit 6fbdf6fd authored by Alexandra Jobmann's avatar Alexandra Jobmann

überarbeitung letzte blogbeiträge

parent a305ce15
......@@ -13,7 +13,7 @@
Es gibt weit mehr Open-Access-Geschäftsmodelle als die etablierten Varianten der Article oder Book Processing Charges. Das von uns veranstaltete Hands-On-Lab „Neue Geschäftsmodelle und Workflows im Open Access“ beim 7. Bibliothekskongress (= 108. Bibliothekstag) in Leipzig zielte daher darauf ab, den Teilnehmenden Konzepte und Ideen für weitere/andere Geschäftsmodelle im Bereich des Open-Access-Publizierens vorzustellen. Die gemeinsame Grundlage bildet dabei das Verständnis von wissenschaftlichen Verlagen, Intermediären, Händlern und Bibliotheken als Partner_innen im Publikationsprozess.
<!-- TEASER_END -->
<br />
### Drei Modelle für die Open-Access-Transformation
Nach der Begrüßung und Einführung in das Lab ging es auch schon mit dem ersten Impulsvortrag los. Dirk Pieper, Projektleiter von OA2020-DE, stellte das Modell **„Evidence-based open-access transformation“** vor. Das im Erwerbungsbereich bekannte Modell der “evidence-based selection” wird dabei für die Open-Access-Transformation von E-Books (Monographien und Sammelbände) vorwiegend im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften adaptiert. Dadurch können elektronische Fachbücher nach einer Embargo-Periode von ein bis zwei Jahren in den Open Access gestellt werden. Im Anschluss an den Vortrag unterzogen die Teilnehmer_innen - aufgeteilt auf vier Gruppen - das Modell einer SWOT-Analyse und ermittelten die folgende Stärken und Schwächen:
......@@ -32,7 +32,7 @@ Nach der Begrüßung und Einführung in das Lab ging es auch schon mit dem erste
(Ergebnisse als [Foto](/assets/images/SWOTAnalyse_EBOA.jpg))
<br />
Impulsvortrag 2 widmete sich dem sogenannten **„Kooperativen Open-Access-Deutschlandkonsortium“**. Dieses stellt ein kooperatives Finanzierungsmodell in Abwandlung der SCOAP³-Mechanismen dar. Statt alle Publikationen einer Fachdisziplin im Open Access zu veröffentlichen, zielt es darauf ab, die Finanzierung aller Publikationen mit einem deutschen Corresponding Author bei einem Open-Access-Verlag in Open-Access-Zeitschriften zu organisieren. Auch hier schloss sich direkt wieder die Gruppenarbeit zur Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse an und brachte die folgenden Ergebnisse:
......@@ -49,6 +49,7 @@ Impulsvortrag 2 widmete sich dem sogenannten **„Kooperativen Open-Access-Deuts
(Ergebnisse als [Foto](/assets/images/SWOTAnalyse_Konsortium.jpg))
<br />
Das abschließende dritte Modell **„Subscribe to Open“** basiert darauf, dass die Bibliotheken weiterhin ihre Subskriptionszahlung für ein Abonnement beibehalten, der Inhalt dann jedoch für den jeweiligen Jahrgang für alle Open Access zur Verfügung steht. Eine letzte Runde Gruppenarbeit brachte dabei folgende Stärken und Schwächen des Modells hervor:
......@@ -64,7 +65,7 @@ Das abschließende dritte Modell **„Subscribe to Open“** basiert darauf, das
(Ergebnisse als [Foto](/assets/images/SWOTAnalyse_S2O.jpg))
<br />
### Ergebnisse und Ausblick
Neben der Diskussion und Bewertung der Modelle durch die teilnehmenden Bibliothekar_innen und Verlagsvertreter_innen galt es weiterhin, Kriterien zu entwickeln, unter denen eine verlegerische und/oder bibliothekarische Beteiligung an Open-Access-Publikationsformen möglich ist. Die rund 35 Teilnehmer_innen einigten sich schlussendlich auf die folgenden Punkte, die erfüllt sein sollten:
......@@ -77,4 +78,4 @@ Neben der Diskussion und Bewertung der Modelle durch die teilnehmenden Bibliothe
* Entsprechend den Fördervorgaben
* Freiheit beim Mitteleinsatz in den Bibliotheken
Das Hands-On-Lab hat gezeigt, dass die Herausforderungen und Chancen, die Open Access allen am Publikationsprozess Beteiligten bietet, vor allem im gemeinsamen Handeln bewältigt werden können. Dieser Eindruck wurde im Anschluss beim dritten Open-Access-Transformationsworkshop Anfang April in Bielefeld bestätigt (siehe [Bericht](/blog/2019/05/07/3oatransformationsworkshop)). Die Folien zu dem Hands-On-Lab inklusive der Ergebnisse der Gruppenarbeiten stehen online auf dem OPUS-Server des BIB zur [Verfügung](https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0290-opus4-164013).
Das Hands-On-Lab hat gezeigt, dass die Herausforderungen und Chancen, die Open Access allen am Publikationsprozess Beteiligten bietet, vor allem im gemeinsamen Handeln bewältigt werden können. Dieser Eindruck wurde im Anschluss beim dritten Open-Access-Transformationsworkshop Anfang April in Bielefeld bestätigt (siehe [Bericht](/blog/2019/05/07/3oatransformationsworkshop/)). Die Folien zu dem Hands-On-Lab inklusive der Ergebnisse der Gruppenarbeiten stehen online auf dem OPUS-Server des BIB zur [Verfügung](https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0290-opus4-164013).
Markdown is supported
0% or
You are about to add 0 people to the discussion. Proceed with caution.
Finish editing this message first!
Please register or to comment